(Be)rnds Blog

Blog zu den Themen Mac, iPhone und GTD ;-)
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Fluttr für Twitter

Januar 02, 2010 Von: admin Kategorie: Mac und iPhone Kommentare deaktiviert

Twitter ist eine der Hauptanwendungen auf meinem iPhone. Ich kann es nicht lassen, immer wieder neue Twitterclients zu testen …

Neu herausgekommen ist Fluttr. Dieser Client zeichnet sich durch eine wirklich tolle Benutzerführung aus.

Hier ist die Timeline mit den Tweets zu sehen. Das Fenster wirkt sehr aufgeräumt und konzentriert sich auf die wichtigen Dinge. Sehr gut finde ich auch die absolute Zeitangabe. Das ist sicherlich Geschmackssache, aber mit Angaben wie “vor 5 Minuten” kann ich wenig anfangen. Leider ist hier auch noch der größte Schwachpunkt der App: Es fehlt das “Merken” des zuletzt gelesenen Tweets. Deshalb ist das Programm für mich zurzeit noch nicht richtig funktionsfähig, da ich diese Angabe auf jeden Fall brauche.

Hier ist das Auswahlfenster zu sehen. Neben der Timeline werden natürlich auch die Tweets angezeigt, die den eigenen Account erwähnen (mentions) und die Direktnachrichten (messages) sowie die Favoriten. Auch die neue Funktion der Listen wird unterstützt – wobei ich die Möglichkeit vermisst habe, einer Liste neu folgen zu können. Aber diese Funktion wird mit Updates sicherlich nachgereicht werden.

So sieht das Fenster für das Schreiben von Tweets aus. Auch hier ist Minimalismus angesagt, aber durchaus funktionell: Die Anzahl der noch übrigen Buchstaben wird links unten angezeigt, außerdem wird dies noch mit einem “Füllbalken” visualisiert. Über das Kamerasymbol kann ein Bild eingefügt werden, das Symbol rechts öffnet einen Link-Kürzer, einen Link auf das derzeit gespielte Lied und die Möglichkeit, die Autokorrektur abzuschalten.

Ein weiteres Ausklappmenü im Hauptfenster: Einen bestimmten Account ansteuern, Suche, Trends (zurzeit, täglich und wöchentlich) sowie weitere Accounts. Fluttr kann mit mehreren Twitteraccounts gleichzeitig umgehen, hier wird der aktive Account gewechselt.

Schließlich noch die Anzeige der Daten eines Accounts.

Fluttr ist noch in einer frühen Entwicklungsphase. Wenn man aber bedenkt, dass drei 13-jährige Entwickler dahinter stecken, finde ich das Ergebnis bemerkenswert. Fluttr hat das Zeug, zu meinem neuen Twitterfavoriten zu werden, wenn ein paar notwendige Dinge noch programmiert werden.

Wer sich für Fluttr interessiert, sollte sich das Video auf der Entwicklerseite ansehen. Fluttr ist zurzeit mit der Version 1.0 im App-Store und kostet 2,99 €.


Bluetooth-Kopfhörer für’s iPhone

August 23, 2009 Von: admin Kategorie: Mac und iPhone Kommentare deaktiviert

Vor drei Wochen habe ich mir den beim iPhone beiliegenden Kopfhörer zerstört. Nach eine Wespe geschlagen, dabei am Kabel hängen geblieben und selbiges direkt an der Fernbedienung abgerissen – da war nichts mehr zu retten …
Ein neuer Kopfhörer musste her. In-Ear – und am besten noch Bluetooth, eben ohne Kabel. Die Auswahl ist nicht groß, denn für mich als Brillenträger fallen solche Geräte aus, die hinter das Ohr geklemmt werden.
Meine Wahl fiel schließlich auf den Sennheiser MM200 (Kostenpunkte: je nach Anbieter zwischen 100 und 130 €). Nach drei Wochen Benutzung hier nun mein Erfahrungsbericht.

Der Kopfhörer ist eher ein Kompromiss, da er um den Hals gehängt wird. Da ich Brillenträger bin, kommen aber Kopfhörer, die hinter das Ohr gehängt werden, nicht in Frage – die drücken auf die Brillenbügel. Alternativ kann das Bedienteil mit einem Clip irgendwo an der Kleidung befestigt werden.
Im Folgenden möchte ich verschiedene Fragen ansprechen und die Vor- und Nachteile des Kopfhörers aus meiner Sicht schildern.

  • Klangqualität
    Das ist natürlich für einen Kopfhörer das wichtigste Merkmal. Die Klangqualität des MM200 würde ich als gut bezeichnen. Dabei ist natürlich zu berücksichtigen, unter welchen Bedingungen das Gerät eingesetzt werden soll. Als Kopfhörer für das iPhone ist er sehr gut geeignet: guter Sound, auch die Basswiedergabe überzeugt. Als In-Ear-Kopfhörer werden die Außengeräusche sehr gut abgeschirmt, so dass sowohl das Hörbuchhören als auch das Musikhören angenehm und ohne viele Nebengeräusche möglich ist. Systembedingt gibt es ein paar Nachteile: Bei leisen Passagen ist ein leichtes Rauschen zu hören – typisch für ein Bluetooth-Gerät. Wahrscheinlich ist dies für Klassikmusikhörer störend, mich stört es nicht. Auch die Qualität beim Telefonieren ist in Ordnung. Bei Tönen vom iPhone (z. B. beim Tippen) gibt es eine leichte zeitliche Verzögerung, was etwas irritiert.
    Etwas anders sieht es aus, wenn ich den Kopfhörer am MacBook nutze. Eigenartigerweise ist die Klangqualität dort schlechter, das Rauschen stärker. Wenn das MacBook “arbeitet”, gibt es Störgeräusche und Knacken. Auch ist der MM200 sehr empfindlich bezüglich der Reichweite. Teilweise reicht es aus, dass ich mich umdrehe und die Übertragung reißt ab. Am MacBook hat mich der Kopfhörer nicht wirklich überzeugt, was aber am Zusammenspiel mit dem MacBook zu liegen scheint.
  • Bedienung
    Die Bedienung ist einfach und problemlos. Beim Verbinden ist darauf zu achten, dass zunächst beim iPhone das Bluetooth eingeschaltet wird und dann beim MM200, dann klappt die erneute Verbindung hervorragend. Es werden nicht alle Tasten des Bedienteils unterstützt: Mit dem mittleren Knopf kann das Abspielen unterbrochen und fortgesetzt werden, die Lautstärkeregulierung funktioniert ebenso problemlos. Es ist nicht möglich, zu Spulen oder zu Springen: Die Tasten sind beim iPhone ohne Funktion. Mit der mittleren Taste kann auch ein Telefonat angenommen und beendet werden. Das Überblenden vom iPod-Modus und zurück funktioniert einwandfrei.
  • Tragekomfort
    Im Prinzip problemlos – allerdings ist das Kabel vom Halter zum Lautsprecher etwas kurz. Deshalb nutze ich häufig den Clip, um das Bedienteil an die Kleidung zu clippen – hier waren die Konstrukteure etwas zu geizig mit dem Kabel.
  • Sonstiges
    Der Kopfhörer wird über eine kleine USB-Buchse aufgeladen – entweder über den Rechner oder mit einem beiliegenden Adapter über die Steckdose. Eine Aufladung von 3 Stunden erlaubt ungefähr 11 Stunden Kopfhören.

Fazit: Ich bin mit dem Kopfhörer sehr zufrieden und kann ihn weiterempfehlen. Dass es die ein oder andere Schwäche gibt, möchte ich nicht verschweigen und habe ich oben geschildert. Für meinen Einsatzbereich ist der Sennheiser MM200 aber sehr gut geeignet und ich möchte ihn nicht mehr missen. Empfehlung!


Enigmo – back to school-Aktion

August 28, 2008 Von: admin Kategorie: Mac und iPhone Kommentare deaktiviert

Enigmo, das (im wahrsten Sinn des Wortes) ausgezeichnete iPhone-Spiel (es gibt auch eine Mac- und eine PC-Version), ist bis einschließlich 2. September als Sonderangebot im App-Store zu haben. Wer schon immer gezögert hat, ob er für das Spiel 7,99 € ausgeben soll, zahlt momentan nur 4,99 €.

Ich habe mir die Testversion für den Mac heruntergeladen und kann den Suchtfaktor nur bestätigen. Mit der Steuerung war ich aber nicht so zufrieden. Dies soll auf dem iPhone besser funktionieren – deshalb werde ich wohl heute Abend zuschlagen …

Test Twinkle 1.1

Juli 30, 2008 Von: admin Kategorie: Mac und iPhone 1 Kommentar →

Twinkle 1.1 ist jetzt deutlich stabiler geworden – Abstürze hatte ich bisher nicht. Die Entfernungsangaben bei “nearby” sind jetzt in Kilometer – bin mir aber nicht sicher, ob hier einfach “miles” durch “km” ersetzt wurde; naja, egal.

Komischer Effekt: Twinkle ist auf dem dritten Homescreen und lässt sich nicht nach vorne verschieben; es “flutscht” immer wieder auf den dritten Screen zurück. Hat noch jemand das Problem? Werde sonst mal versuchen, Twinkle beim nächsten Abgleich neu zu installieren …

GTD mit Mac und iPhone

Juli 27, 2008 Von: admin Kategorie: GTD, Mac und iPhone Kommentare deaktiviert

Zu der Frage, wie GTD mit einem Mac und iPhone funkioniert, habe ich einen Erfahrungsbericht im GTD-Forum geschrieben, den ich hier zitiere:

1. OmniFocus auf dem Mac und dem iPhone funktionieren sehr gut. Ich hatte zwischenzeitlich dann doch mal Probleme mit der Synchronisation. Das lag daran, dass ich OmniFocus sowohl auf dem Mac als auch auf dem iPhone geöffnet hatte. Das klappt nicht, da die Synchronisation nicht “intelligent” stattfindet. Auf dem iPhone wird immer die zentrale Datenbank auf dem Server beim Start geöffnet und die lokale damit überschrieben. Dann muss man aufpassen, dass am Ende wieder ein Sync mit der Server-Datenbank stattfindet. Öffnet man z. B. zwischenzeitlich OmniFocus am Mac, welches jede Minute mit der Serverdatenbank synchronisiert, dann gibt es Kuddelmuddel. Also: Mit dem iPhone wie beschrieben verfahren, dann klappt die Sync sehr gut.

2. Es lohnt sich, zu dem OmniFocus/Mac das kleine Handbuch zu lesen (siehe weiter oben). Mit den Perspektiven kann ich sehr gut arbeiten – aber man muss sich daran gewöhnen. Hier liegt m. E. auch der Hauptunterschied zu Things: Dort sind die Kategorien von GTD bereits alle vordefiniert. Wer sich also genau an das Buch von David Allen hält, wird mit Things gut klar kommen. Ich mag es lieber etwas flexibler, deshalb bevorzuge ich OmniFocus. Aber das ist – wie gesagt – Geschmacksache.

3. Ich arbeite folgendermaßen: Auf dem Mac ist sozusagen der “Hauptarbeitsplatz”. Da ich im Büro einen PC (*iih*) habe, mache ich die Planung und regelmäßige Kontrolle der Aktionen und Projekte zu Hause am Mac. Das finde ich nicht weiter schlimm, denn eigentlich ist der tägliche zeitliche Aufwand (<= 15 Minuten) überschaubar. Das iPhone nutze ich unterwegs und im Büro für die Übersicht und zum “Abhaken”. In gewissem Umfang ist auch eine Erfassung mit dem iPhone möglich.

4. Für die täglich INBOX im Büro nutze ich einen Atoma-Block mit verschiedenen Zetteln (blanko A4, Sitzungsnotizen vorgedruckt, Notizzettel A7). Das geht nicht anders. Ich kann nicht in Sitzungen auf dem iPhone herumhacken. Abends werden die Dinge in OmniFocus übertragen und kategorisiert. Wie bereits geschrieben ist der Aufwand überschaubar.

5. Womit wir beim Thema “GTD-Inseln” wären. Es gibt noch eine weitere: das Outlook-System im Büro. Dies ist so umfgangreich, dass ich es nicht für sinnvoll erachte, es in das OmniFocus-System komplett zu übertragen. Vor allem, weil ich dann doch einige Dinge ausdrucken müsste, und das will ich ja gerade nicht. Demnach habe ich die Ordnerstruktur im Outlook komplett auf GTD umgestellt (dafür gibt es hier im Forum einige Anregungen – vielen Dank dafür!). “Kleinere” Dinge, die keine umfangreichen Texte als Anhänge enthalten, übertrage ich nach OmniFocus und lege sie im Outlook in einen speziellen Ordner ab, alles andere verbleibt in Outlook. Seit der neuen iPhone-Software auch kein großes Problem: Mein Arbeitgeber hat ein Exchange-System, der Abgleich funktioniert hervorragend, ich habe auch auf diese GTD-Insel immer Zugriff, weiterhin erfolgt ein problemloser Abgleich mit dem Kalender auf dem iPhone.

So, viel Text – ich hoffe, es ist verständlich. Rückfragen, Verbesserungsvorschläge etc. gerne willkommen!