Ich lese wieder …
… Dank des PocketBook 301+. Wirklich ein tolles Teil. Seit Weihnachten in meinem Besitz. Inzwischen habe ich vier Bücher gelesen – das habe ich sonst nur in vier Jahren geschafft.
Aber der Reihe nach:
Warum ist das Lesen mit einem eReader so praktisch? Das eInk-Display gibt ein absolut flimmerfreies Bild, mit dem ein ermüdingsfreies Lesen möglich ist. Sehr angenehm und mit einem Buch vergleichbar. Das in jeder Beziehung: ohne Licht geht nichts. Aber auch bei starkem Sonnenlicht ist das Lesen kein Problem.
Bücher werden wirklich sehr gut dargestellt und können in verschiedenen Stufen vergrößert werden. Dabei finde ich vor allem das ePub-Format sehr gut. Es gibt auch bereits eine Tageszeitung im ePub-Format: die taz bietet ein spezielles DigiAbo an. bei dem die Zeitung täglich Abends per E-Mail zugestellt wird. Flux auf die SD-Card gezogen, kann die Zeitung im PocketBook gelesen werden. Bei der Zeitung ist es so, dass die Seiten zunächst im Überblick gezeigt werden, bevor dann die einzelnen Artikel folgen.
Das Besondere am PocketBook ist die sehr rege Community, die sich in Foren tummelt, und die sehr benutzerfreundliche Software, die auch stetig weiterentwickelt wird. Der eReader lässt sich sehr einfach bedienen, ist leicht und macht richtig Spaß. Ein bisschen ärgerlich ist die Tatsache, dass in Deutschland die meisten Bücher mit dem Adobe DRM verkauft werden. Dieses wird vom PocketBook unterstützt, aber die Handhabung ist nicht gerade toll. Aber das liegt an Adobe. Die Entwickler von PocketBook sind übrigens sehr umtriebig: Ende Februar 2010 soll das PocketBook 302 auf den Markt kommen, welches Bluetooth und WLAN an Bord haben wird. Und das alles bei einem offenen Linux-Betriebssytem – ich bin gespannt, was da noch auf uns zu kommt …
